Oliver S. El-Fayoumy
Am 5. September 1979 erblickte ich das Licht der Welt. Ohne zunächst zu wissen was das überhaupt ist. Das sollte ich später erfahren.

Im nordrhein-westfälischen Sauerland gedieh ich zu einem prächtigen Kerlchen, das schon früh die Bühne und das Schein- werferlicht für sich entdeckte, es lieben lernte – es ohne das bald nicht mehr aushielt. Nach Abstechern auf´s Parkett und in die Jazz- und Rockmusik, blieb ich schließlich durch die unchristlichste Figur der Weltgeschichte (Mephisto) am Theater kleben. Seitdem wollte ich nur eins. Auf die Schauspielschule. Dort landete ich dann schließlich auch – an der Folkwang-Hochschule Essen.
Ich lernte Jesus kennen und Tina – eigentlich umgekehrt – und bin seitdem weiterhin auf der Suche. Ich träume von einem lebendigen Theater daß auf Menschen zugeht, dennoch seinen Kunst-Anspruch behält und den Dialog mit anderen Kunstformen sucht. Hierfür will ich kämpfen.

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Tina El-Fayoumy
Geboren bin ich im kalten November. Als Kind hatte ich das Privileg ein Kultur- für Kinder- Abo zu genießen. Konkret hieß das: Ich ging mit meiner Freundin Birte ins Theater und danach haben wir das, was wir dort gesehen haben zu Hause nachgespielt.
Ich erinnere mich auch noch gut an unsere legendäre „Dinner-for-One“ - Einlage zu Sylvester: mit einer Sprache, die in etwa so klang wie Englisch und einem lebendigen Tigerfell, das Inke hieß und Birtes Schwester war. Sobald ich alt genug war besuchte ich Kurse in der Alten Post, einer Schule für Kunst und Theater in Neuss. Dort ging ich ein und aus - und mein Wunsch etwas auf der Bühne zu machen wurde immer größer.

Aber Vorsprechen gehen, um neben 600 Bewerbern einen der begehrten Studienplätze an einer Schauspielschule zu bekommen? Mein Herz rutschte mir bei diesem Gedanken jedes Mal in die Hose und so lernte ich erstmal was Vernünftiges. Auf Umwegen bin ich aber schließlich doch noch an einer Kunsthochschule gelandet – der Folkwang-Hochschule in Essen. Vier Jahre habe ich dort die Kunst der Pantomime und des Schauspielens studieren dürfen. Jetzt bin ich beides, Diplom Sozial Pädagogin und Schauspielerin. Nach wie vor bin ich immer wieder neu davon fasziniert, wie spannend es ist die Welt mit anderen, mit geliehenen Augen zu sehen. Ich habe mal einen Satz von einem berühmten Schauspieler gelesen, der gesagt hat, dass Theater etwas für die Menschen ist, die ihre Kindheit klammheimlich in die Tasche gesteckt haben und damit abgehauen sind. Ich glaube da ist was dran.

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